Styrol hat eine sehr niedrige Geruchsschwelle. Das bedeutet, dass die menschliche Nase es bereits in sehr geringen Konzentrationen wahrnehmen kann. Man kann Styrol daher oft riechen, lange bevor Konzentrationen erreicht werden, die im Arbeitsschutz als kritisch gelten. Ein deutlich wahrnehmbarer Geruch bedeutet deshalb nicht automatisch, dass eine hohe Belastung vorliegt. Vielmehr zeigt er, dass die Nase auf Styrol besonders empfindlich reagiert und es schon in kleinsten Mengen erkennen kann. Umgekehrt gibt es auch Stoffe, die kaum oder gar nicht riechbar sind. Daher lässt sich die mögliche Wirkung eines Stoffes nicht allein am Geruch beurteilen.
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