Für eine aussagekräftige Untersuchung benötigen wir möglichst viele Informationen zum Schadensfall. Senden Sie uns idealerweise die betroffene Probe sowie eine kurze Beschreibung des Problems und der Einsatzbedingungen zu. Hilfreich sind außerdem vorhandene Datenblätter, technische Spezifikationen oder weitere Unterlagen zum Material.
Falls verfügbar, empfehlen wir zusätzlich, ein unbeschädigtes Bauteil oder eine Referenzprobe mitzusenden, die den Anforderungen entspricht. So können wir einen direkten Vergleich zwischen schadhaftem und einwandfreiem Zustand durchführen.
Anhand der vorliegenden Datenblätter und Spezifikationen prüfen wir, ob das Material beziehungsweise Produkt den geforderten Kennwerten entspricht. Ergänzend analysieren wir das Schadensbild, um zu bewerten, ob der eingesetzte Werkstoff für den vorgesehenen Anwendungsbereich geeignet ist.
Liegen keine Datenblätter vor, ist ein Vergleich mit einem als gut befundenen Bauteil oft der beste Weg, um Unterschiede in Materialeigenschaften oder Verarbeitung aufzudecken. Sind überhaupt keine Informationen zum Werkstoff vorhanden, können wir durch eine Materialcharakterisierung und Schadensanalyse den verwendeten Werkstoff identifizieren und mögliche Schadensursachen ermitteln.
