Siegel „Geprüfte Qualität“

Siebert + Knipschild vergibt das Siegel „Endprodukt Schlauchliner – geprüfte Qualität“ jährlich an ausführende Unternehmen, die über ein Jahr lang gute Arbeit mit einem jeweiligen System abgeliefert haben. Maßgeblich sind Prüfergebnisse verschiedener Projekte eines Jahres, die bei uns eingegangen sind. Alle Infos, Anträge,  Unterlagen und Infos finden Sie auf dieser Seite.

Video: Erklärung zum Siegel – in 60 Sekunden

Erklärung zum Siegel
in 60 Sekunden

Sie sind ein ausführendes Unternehmen? So beantragen Sie das Siegel:

  1. Baustellenproben aus Ihren Projekten wurden Bei Siebert + Knipschild geprüft? Dann gehören Sie evtl. zu den potenziellen Siegelträgern. Hier erhalten Sie in kompakter Form alle wichtigen Informationen. 2019_vergabebedingungen_20180920
  2. Sie erfüllen die Kriterien? Wunderbar. Dann füllen Sie den Antrag  für das Siegel aus und senden ihn per Fax oder per E-Mail Antrag_Siegel_2019 (ausfüllbares PDF) Sie wissen nicht, ob Sie die Kriterien erfüllen? Das macht nichts – das prüfen wir für Sie.
  3. Sie haben die Prüfungen nicht selbst veranlasst? Um die Prüfergebnisse zu nutzen, benötigen wir die Einverständniserklärung des  Netzbetreibers, dass wir die Daten – anonymisiert versteht sich – verwenden dürfen. Einverständniserklärung_2019 (ausfüllbares PDF)
  4. Sie möchten Ihrem Auftraggeber zeigen, welche Aussage zur Qualität hinter dem Siegel steckt? Senden Sie ihm gern diese Info. 2019_info_auftraggeber (PDF)

Bisherige Siegelträger (2015-2019)

Bildmodul

Siegel: „Endprodukt Schlauchliner – Geprüfte Qualität“

Informationen auf einem Blick

Die Siebert + Knipschild GmbH vergibt seit 2015 an ausführende Unternehmen im Schlauchlining das Siegel „Geprüfte Qualität“.

An wen sich das Siegel richtet:

  • Das Qualitätssiegel bescheinigt der ausführenden Firma eine produktbezogene qualitative Ausführung der Sanierung. Es fasst die über das Jahr gesammelten Prüfdaten eines ausführenden Unternehmens produktbezogen zusammen.
  • Es dient dem Anwender und Auftraggeber als Nachweis für die Qualität der innerhalb eines Jahres installierten Liner.

Als Grundlage dienen die Untersuchungsergebnisse von einer Vielzahl von unter Baustellenbedingungen installierter Liner.

Kontakt:

Sie haben Fragen zum Siegel? Sie möchten wissen, wie Sie als ausführendes Unternehmen ein Siegel erhalten können?

Gern beantworten wir Ihre Fragen.  > Kontakt

Merkmale des Siegels

Im Mittelpunkt des Siegels steht das Endprdukt Schlauchliner. Das Siebert-Siegel ist damit in erster Linie ein Qualitäts-Nachweis für das ausführende Unternehmen. Weitere Merkmale:

  • Das Siegel richtet sich nicht an Hersteller der Vorprodukte. Die Vergabe des Siegels findet an das ausführende Unternehmen immer in Verbindung mit einem bestimmten Produkt statt. Damit wird die Erfahrung eines Einbauunternehmens mit einem Schlauchliner-System dokumentiert.
  • Eine Siegelvergabe findet nur auf Antrag des einbauenden Unternehmens statt (siehe Formular). Maßgeblich  sind Proben von Schlauchliningprojekten von Januar bis Dezember eines vollen, abgelaufenen Jahres. Die Vergabe des Siegels betrachtet die Daten von Proben aus dem zurückliegenden Jahr.

Es ist eine Selbstverständlichkeit, dass Details zu den Prüfergebnissen sowie zu einzelnen Projekten nicht von Siebert + Knipschild an Dritte herausgegeben werden.

Kriterien zur Siegelvergabe

  • Mindestanzahl der Baustellenproben, die bei Siebert + Knipschild in einem Kalenderjahr geprüft wurden, je ausführendem Unternehmen und verwendetem Produkt: 20
  • Alle Proben müssen dabei aus mindestens vier unterschiedlichen Baumaßnahmen stammen.
  • Das Siegel wird ab einer Quote von 95 Prozent jener Proben vergeben, die den Anforderungen entsprechen. Die Kennwerte beziehen sich auf die Anforderungen gemäß der jeweils gültigen Zulassung bei E-Modul, Biegefestigkeit und Wasserdichtheit. Bei der Wanddicke wird geprüft, ob die Anforderungen gemäß Auftrag erfüllt werden.
  • Werden Abweichungen festgestellt, findet die Bewertung des Einbauerfolgs unter Berücksichtigung der Zweitbeprobung statt.
  • Bei der Bewertung werden Prüfstücke berücksichtigt, die sowohl vom ausführenden Unternehmen als auch von Auftraggebern der Projekte zur Prüfung eingereicht wurden. Bei Proben von anderen Auftraggebern ist eine Freigabe erforderlich.

Fragen und Antworten

Welche Kriterien liegen der Siegelvergabe zugrunde?

Das Siegel erhalten ausführende Unternehmen, deren Proben aus dem vergangenen Kalenderjahr zu mindestens 95 Prozent positiv getestet wurden. Dabei müssen die Anforderungen in Bezug auf Wanddicke, E-Modul, Biegefestigkeit und Wasserdichtheit an die jeweilige Probe erfüllt sein.  Die Mindestanzahl liegt bei 20 Proben des jeweils eingereichten Systems. Alle Proben müssen dabei aus mindestens vier unterschiedlichen Baumaßnahmen stammen. Werden Abweichungen festgestellt, findet die Bewertung des ausführenden Unternehmens folgendes unter Berücksichtigung der Zweitbeprobung statt.

 

Welchen Vorteil haben Auftraggeber, die ein Schlauchliningprojekt planen, wenn ein ausführendes Unternehmen das Siegel trägt?

Der Auftraggeber erhält die Sicherheit, mit einem Unternehmen zusammenzuarbeiten, das mit dem jeweiligen Produkt auf einem hohen Qualitätsniveau erfolgreich seine Erfahrung nachgewiesen hat. Das Siegel wird von qualifizierter und unabhängiger Stelle ausgegeben – Siebert + Knipschild ist ein akkreditiertes Prüfinstitut mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der Qualitätssicherung beim Schlauchlining.

 

Welchen Vorteil hat ein Einbauunternehmen, das Proben eingereicht hat, vom Siegel?

Das einbauende Unternehmen ist letztendlich für die Qualität des Endproduktes verantwortlich. Es kann mit diesem Siegel einem potenziellen Auftraggeber zeigen, dass es in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet hat – immer bezogen auf das jeweilige Schlauchlinersystem. Dahinter steht auch die Botschaft: Hier stimmen Organisation, Ausstattung und Qualifikation der Mitarbeiter.

 

Wie dürfen Unternehmen das Siegel verwenden?

Unternehmen haben die Möglichkeit, das Siegel für ihre Kommunikation mit Kunden einzusetzen. Sie können zum Beispiel das Siegel auf ihrer Internetseite abbilden oder für gedruckte Kundeninformationen verwenden. Die entsprechende druckfähige Grafikdatei wird von uns zur Verfügung gestellt. Sie darf nicht verändert werden, da zum Beispiel der für die Siegelvergabe maßgebliche Liner auf dem Siegel vermerkt ist.

 

Kann ein Unternehmen mehrere Siegel erhalten?

Da das Siegel immer nur in Verbindung mit einem bestimmten Schlauchlinersystem vergeben wird, kann ein Unternehmen mehrere Siegel erhalten, das mehrere Systeme einbaut.

 

Wie erhält ein Einbauunternehmen das Siegel?

Sobald die Kriterien erfüllt sind, können Unternehmen das Siegel bei uns beantragen. Dafür gibt es ein entsprechendes Formular. Wenn wir von uns aus feststellen, dass die Kriterien erfüllt sind, werden wir auf Sie zukommen und zusätzlich zum Prüfbericht eine entsprechende Information bzw. das Antragsformular beilegen.

 

Was ist, wenn ein ausführendes Unternehmen / Produkt kein Siegel hat – erhalte ich als Auftraggeber Informationen über die Gründe bei Ihnen?

Nein. Selbst wenn der Grund nur darin liegt, dass das Unternehmen kein Kunde von uns ist, dürfen wir derartige Informationen nicht herausgeben.

 

Als Auftraggeber möchte ich nähere Informationen zu den Daten erhalten, zum Beispiel wie viele Proben eingereicht wurden und wie die genaue Prozentzahl ist. Wo erhalte ich diese Informationen?

Das Siegel ist als eine sichtbare Referenz zu sehen, das auf statistischen Daten aus Prüfberichten basiert. Das Recht zur Verwendung dieser Daten liegt beim Auftraggeber des Prüfberichtes. Als Prüflaboratorium dürfen wir diese Daten selbstverständlich nicht herausgeben.

 

Wann wird das Siegel vergeben?

Die Siegelvergabe betrachtet die Daten von Proben aus dem zurückliegenden Jahr. Im Siegel wird das Jahr genannt, in dem es vergeben wurde. Erfüllt ein Unternehmen im laufenden Jahr die Kriterien, können bei entsprechenden Ressourcen auch Zwischenstatistiken vorgenommen werden und die Siegelvergabe im Laufe des Jahres geschehen.

 

Welche Kosten entstehen? 

Für die Zusammenstellung der Unterlagen berechnen wir dem Antragsteller einen Pauschalbetrag von 250,00 Euro plus MwSt. pro Siegel. Es handelt sich dabei um eine Aufwandspauschale. Träger des Siegels erhalten jeweils eine ausführliche  Statistik zu allen durchgeführten Prüfungen und und die Aufführung aller ermittelten Prüfergebnisse für das gesamte zurückliegende Jahr sowie eine Aluminiumtafel mit ihrem Logo und dem aktuellen Siegel.