Die DSC-Analyse (Differential Scanning Calorimetry) wird verwendet, um das Verhalten eines Harzsystems unter Temperatureinfluss zu untersuchen. Sie liefert wichtige Informationen über die Aushärtung und den Zustand des Materials. Die Prüfung wird vor allem bei Epoxidharzen (EP) angewendet.
Bei der Untersuchung wird eine kleine Materialprobe kontrolliert temperiert. Das Messgerät erfasst dabei, welche Wärmemengen das Material aufnimmt oder abgibt. Bereits sehr kleine Proben reichen für die Bestimmung aus.
Für Schlauchliner besonders interessant ist die sogenannte Glasübergangstemperatur (Tg). Sie beschreibt den Temperaturbereich, ab dem das Material spürbar weicher wird. Zusätzlich kann die Analyse Hinweise darauf liefern, ob die Aushärtung vollständig abgeschlossen wurde oder noch nicht reagierte Harzbestandteile vorhanden sind.
Die DSC-Analyse wird häufig eingesetzt, wenn nur kleine Proben zur Verfügung stehen oder die Aushärtungsqualität eines Liners genauer beurteilt werden soll.
