Nach dem Einbau werden Proben aus dem ausgehärteten Schlauchliner entnommen und in einem Prüflabor untersucht. Zur Bestimmung des Reststyrolgehalts wird die Probe zunächst in kleine Stücke zerkleinert und anschließend mit einem Lösemittel versetzt. Die darin enthaltenen freien Monomere werden anschließend mittels Gaschromatographie (GC) analysiert und als prozentualer Masseanteil angegeben. Da Styrol während der Aushärtung chemisch in die Kunststoffstruktur eingebunden wird, ermöglicht der Anteil an freiem, nicht gebundenem Styrol Rückschlüsse auf den Reaktionsfortschritt und die Werkstoffqualität. Die Prüfung erfolgt auf Grundlage geltender Normen und Regelwerke, insbesondere der ISO 4901, der DIN 53394-2 (zurückgezogen) sowie des Arbeitsblatts DWA-A 143-3.
Anschrift
Zentrale/Labor
Bergstücken 25
22113 Oststeinbek bei Hamburg
Telefon + E-Mail
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