Der Glasfasergehalt gibt wichtige Informationen über den Materialaufbau eines Schlauchliners. Um ihn zu bestimmen, wird eine Probe bei Temperaturen von über 600 °C erhitzt (Glührückstandsbestimmung oder Kalzinierung).
Dabei verbrennen Harz und andere organische Bestandteile vollständig. Übrig bleiben die nicht brennbaren Bestandteile, insbesondere die Glasfasern sowie eventuell vorhandene mineralische Füllstoffe.
Durch den Vergleich des Gewichts vor und nach der Prüfung kann der Anteil der Glasfasern und des Harzes bestimmt werden. Die Untersuchung hilft dabei, die Zusammensetzung des Liners zu überprüfen und den tatsächlichen Materialaufbau zu dokumentieren.
