Die Wasserdichtheitsprüfung dient dem Nachweis, dass keine Flüssigkeiten durch den Schlauchliner dringen können. Dazu wird eine Probe auf einem Prüfstand befestigt und mit einer eingefärbten Prüfflüssigkeit beaufschlagt. Gleichzeitig wird eine Druckdifferenz erzeugt, die die Belastung durch Boden- oder Grundwasser simuliert.
Wenn innerhalb von 30 Minuten keine Flüssigkeit durch das Material dringt, gilt der Schlauchliner als wasserdicht.
Mit dieser Prüfung wird nachgewiesen, dass kein Fremdwasser in den Kanal eindringen und kein Abwasser in den Boden oder das Grundwasser gelangen kann. Für Netzbetreiber und Auftraggeber ist dies ein wichtiger Nachweis der Funktionsfähigkeit der Sanierung.
