Die Reststyrolanalyse gibt Aufschluss darüber, ob ein Schlauchliner vollständig ausgehärtet wurde. Sie wird bei Linern aus Polyesterharz (UP) oder Vinylesterharz (VE) eingesetzt.
Für die Untersuchung wird die Probe zerkleinert und das enthaltene Styrol mit einem Lösemittel extrahiert. Mit einem Gaschromatographen wird gemessen, wie viel ungebundenes Styrol (Reststyrol) noch im Material vorhanden ist.
Das in den Harzen enthaltene Styrol geht während der Aushärtung in die Bindung ein. Ungebundenes Styrol lässt eine Aussage über den Aushärtungsgrad zu. Ein niedriger Reststyrolgehalt dient als Hinweis auf eine weitgehend abgeschlossene Aushärtung. Zu hohe Werte können dagegen auf eine unvollständige Vernetzung des Harzes hindeuten und Anlass für eine weitergehende Bewertung geben.
-Reihenfolge macht Sinn???
