Feuchte Themen? Reden wir darüber…

 

Wer sich im Job regelmäßig der Frage zum Zustand von Rohrleitungssystemen auseinandersetzt, der weiß: Als Gesprächsthema für Partys taugt der Stoff nicht. Oder vielleicht doch? Ein Plädoyer für einen offenen Umgang mit Feuchtgebieten.

 

1. Das Wetter. Ja es stimmt: Wir Norddeutschen waren in diesem Sommer besonders benachteiligt – wobei für uns fraglich ist, ob man den Begriff Sommer überhaupt seriös verwenden sollte. „Ins Wasser“ gefallen ist er, und wir nutzen jede Gelegenheit, um kräftig darüber zu lamentieren. Und wenn nach dem Sturmtief „Xavier“ Anwohner in Gummistiefeln auf der Straße durchs Wasser wateten, um die Ablaufrinnen vom Laub zu befreien, ist klar: Sobald es nicht mehr (ab)läuft, wird’s ein Thema für alle.

 

 

2. Staus. Umleitung, Straßensperrung, Dauer unbekannt. Nahezu ohne Skrupel werden in Deutschland immer noch wichtigste Verkehrsachsen im Berufsverkehr komplett gesperrt, um die darunter liegenden Kanäle zu sanieren. Die Geduld von Pendlern wird regelmäßig monatelang überstrapaziert – zum Teil vollkommen unnötig. Dass Kanalsanierung auch minimalinvasiv geht, ist vielen nicht bekannt. Deshalb: Weitersagen!

 

 

3. Unser Trinkwasser. Ein Krug mit Leitungswasser auf dem Tisch war früher nicht wirklich ein Zeichen von Gastfreundschaft. Heute ist das einfach schick – egal ob beim Candelight-Dinner oder auf der Geburtstagsparty. Ja, es gibt tatsächlich einen Grund zu feiern: Deutschland gehört zu den Ländern, bei denen man getrost mit Gänsewein aus der Leitung anstoßen kann. Damit das so bleibt, muss die Welt unterm Gullideckel in Stand gehalten werden. Wie wertvoll sauberes Leitungswasser ist, weiß man dann, wenn es plötzlich in der Badewanne oder im Trinkglas bräunlich schimmert… . Also: Stoßen Sie einfach mal darauf an!